Magnesium in der Schwangerschaft

Magnesium in der Schwangerschaft 2018-05-16T09:51:36+00:00

Magnesium in der Schwangerschaft – Was werdende Mütter wissen sollten

Wie heißt es so schön: In der Schwangerschaft isst man für Zwei. Dieser Grundsatz gilt vor allem für die Versorgung von Mutter und Kind mit wertvollen Nährstoffen, wie beispielsweise Magnesium.

In der Schwangerschaft steigt der Bedarf an Magnesium an. Der menschliche Körper ist allerdings nicht in der Lage, Magnesium selbst zu produzieren. Magnesium gehört somit zu den Nährstoffen, die ausschließlich von außen, also über die Nahrung, aufgenommen werden müssen.

Magnesiumreiche Nahrungsmittel in der Schwangerschaft
Bildnachweis: © aamulya / Fotolia

Was ist eigentlich Magnesium?

Magnesium ist ein Mineralstoff, der nicht vom Körper selbst produziert werden kann. Dabei ist es für einen gesunden Eiweiß- und Fettstoffwechsel sowie unseren Knochen- und Muskelaufbau unabdingbar. Zudem wirkt Magnesium krampflösend und entspannend auf die Muskulatur und wird deshalb häufig zur Linderung von Schwangerschaftswehen eingesetzt.

In der Schwangerschaft erhöht sich der Bedarf an Magnesium von rund 300 mg täglich auf etwa 310 mg Magnesium pro Tag, wobei sich die genaue Menge an Alter, Allgemeinzustand und anderen Faktoren abhängt. Ihr Arzt kann Ihnen die genau benötigte Menge auf Nachfrage für Sie spezifizieren.

Welche Lebensmittel sind besonders magnesiumhaltig?

Unser Körper hat etwa 20 – 30 mg Magnesium im Körper gespeichert. Gerade einmal 1 Prozent finden sich frei in unserem Blut. Um Ihren Magnesiumspeicher aufzufüllen, sollten Sie gerade im Rahmen einer Schwangerschaft zu Lebensmitteln greifen die sich durch besonders hohe Magnesiumwerte auszeichnen.

Besonders reich an dem Mineralstoff Magnesium sind beispielsweise:

  • Milch und Milchprodukte
  • Nüsse und Kerne (Sonnenblumenkerne, Walnüsse, Mandeln, Cashews etc.)
  • Vollkornprodukte
  • Beeren (Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren)
  • Bananen
  • Grünes Gemüse (Spinat, Mangold, Kohlrabi)
  • Magnesiumhaltiges Mineralwasser
  • Fisch (Seezunge, Lachs, Forelle, Karpfen)

Auch Hülsenfrüchte sind ein guter Magnesiumlieferant, da sie allerdings auch zu Blähungen führen können, sollte Sie, gerade in der Schwangerschaft, nicht allzu häufig konsumiert werden.

Gute Nachrichten für Naschkatzen: in dunkler Schokolade und Marzipan findet sich ebenfalls eine große Menge an Magnesium, somit kann bedenkenlos und in Maßen von Zeit zu Zeit genascht werden.

Magnesium in der Schwangerschaft – Warum ist es so wichtig?

Magnesium unterstützt den Energiestoffwechsel, weswegen auch Schwangere von der Einnahme des wertvollen Spurenelements profitieren. Falls Sie z.B. unter starkem Sodbrennen leiden, können Präparate aus Magnesium-, und Kalziumsalzen die Magensäure reduzieren. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Auch nächtliche Wadenkrämpfe sind ein ziemlich eindeutiges Warnzeichen dafür, dass ein Magnesiummangel bestehen kann. Dauert der Magnesiummangel länger an, kann dies zu einem vorzeitigen Einsetzen der Wehen führen. Magnesium ist darüber hinaus Bestandteil vieler Enzyme, die maßgeblich an der Zellbildung und Zellteilung beteiligt sind und ist daher essentiell für die Entwicklung des Embryos. Deshalb sollte in Rücksprache mit dem Arzt überprüft werden, inwiefern eine zusätzliche Magnesium-Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll ist.

Mit Nahrungsergänzungsmitteln Magnesiummangel vorbeugen

Heutzutage ist es besonders schwierig, sich ausgewogen und gesund zu ernähren. So sind etwa 29 % der Frauen bereits vor der Schwangerschaft mit Magnesium unterversorgt. Um Ihren Magnesiumbedarf bzw. den Ihres ungeborenen Kindes während der Schwangerschaft abzudecken, kann die zusätzliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. Besonders praktisch sind hier spezielle Schwangerschaftsvitamine (wie z.B. Elevit) bei denen Magnesium neben weiteren, für die Schwangerschaft wichtigen Vitaminen, wie z.B. Folsäure enthalten ist. So wird eine Grundversorgung wichtiger Nährstoffe mit nur einer Einnahme täglich sichergestellt. Diese Präparate gibt es rezeptfrei in jeder Apotheke oder online.

Mit freundlicher Unterstützung von Bayer

Weitere interessante Artikel