Checkliste Kliniktasche

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Checkliste Kliniktasche 2018-10-18T10:39:48+00:00

Checkliste Kliniktasche – Das müssen Sie für die Geburt einpacken

Wenn es nur noch ein paar Wochen bis zur Entbindung sind, empfiehlt es sich, eine Tasche mit all den kleinen und großen Dingen zu packen, die Sie während der Geburt und anschließend im Krankenhaus benötigen. Die Vorbereitung der Kliniktasche ist auch dann sinnvoll, wenn Sie eine Hausgeburt planen oder im Geburtshaus entbinden möchten. Doch was muss wirklich in Ihre Kliniktasche eingepackt werden?

Tasche / Kliniktasche auf Boden

Wann sollte die Kliniktasche gepackt werden?

Da jede Schwangerschaft individuell verläuft, lässt sich hier nur schwer ein Richtwert angeben. Wenn es keine Komplikationen gibt, können Sie die 36. Schwangerschaftswoche als Marker nehmen, Ihre Kliniktasche vorzubereiten. Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Schließlich möchten Sie nicht unter einsetzenden Wehen kopflos durch die Wohnung laufen und Ihr Gepäck richten müssen.




Wie sieht die ideale Kliniktasche aus?

Grundsätzlich gilt, dass die Kliniktasche nicht überdimensioniert sein sollte. Die Spinde in den meisten Krankenhäusern sind ohnehin schmal, sodass Sie nur das Nötigste verstauen können. Ideal ist daher eine Reisetasche mit Rollen oder ein Trolley, den Sie auch an Bord eines Flugzeuges mitnehmen könnten. Diese Transportart schont zudem Ihren Rücken und Sie haben eine Hand frei, falls Sie den Nachhauseweg alleine antreten und die Babyschale tragen müssen. Zur Not kann Ihnen immer noch einer Ihrer Lieben benötigte Dinge vorbeibringen. Die meisten Krankenhäuser stellen Windeln und Kleidung für die Neugeborenen, weshalb die Babysachen für den Nachhauseweg erst nach der Geburt vorbeigebracht werden können. Bei einer ambulanten Geburt müssen Sie natürlich zu Beginn an schon alles dabeihaben.




Die Packliste für die werdende Mutter

Verständlich, dass Sie auf den ersten Fotos nach der Entbindung mit Baby gut aussehen möchten. Doch lautet die Devise in der Klinik: Je bequemer, desto besser. Da Ihr Bauch nicht sofort verschwunden sein wird, können Sie Kleider einpacken, die Ihnen im 5. oder 6. Monat gepasst haben. Wichtig ist, dass nichts einschnürt:

  • Drei oder vier bequeme Nachthemden, die sich zum Stillen öffnen lassen. Alternativ eignen sich auch Herrenhemden.

  • Warme Socken gegen kalte Füße im Kreißsaal oder später im Klinikbett

  • Ein T-Shirt oder Nachthemd, das Sie während der Geburt anhaben

  • Einen Jogging- oder Hausanzug, den Sie tagsüber in der Klinik tragen können und auch auf der Heimfahrt zu schätzen wissen.

  • Einen Bademantel, Morgenmantel oder eine Fleecejacke zum Überziehen

  • Hausschuhe

  • Kochfeste Slips aus Baumwolle, wenn Sie die vom Krankenhaus gestellten Wegwerfslips nicht mögen. Achten Sie, gerade im Falle einer Kaiserschnittgeburt, auf einen elastischen Bund.

  • Still-BH und Stilleinlagen. Kaufen Sie die BHs zwei Nummern größer als üblich, denn mit dem Milcheinschuss nimmt das Volumen der Brust zu.

  • Handtücher und eine Packung Einmalwaschlappen

  • Kulturbeutel mit den persönlichen Dingen wie Shampoo, Duschgel, Zahnbürste und -pasta, Deo und Creme. Achten Sie darauf, nicht zu stark parfümierte Produkte einzupacken, das das Baby in den ersten Tagen Ihren Geruch erfahren will.

  • Ihre Brille, wenn Sie Kontaktlinsen tragen

  • Extras wie Bücher, Zeitschriften, Smartphone oder Tablet für den Zeitvertreib inklusive Kopfhörer und Ladegerät





Benötigte Dokumente

  • Personalausweis

  • Krankenversicherungskarte

  • Mutterpass

  • Einweisungsschein, falls von Ihrem Gynäkologen veranlasst

  • Allergiepass, falls vorhanden

  • Heiratsurkunde bei verheirateten Eltern

  • Vaterschaftsanerkennung bei unverheirateten Eltern

  • Geburtsplan, wenn Sie vorab festgelegt haben, welche geburtshelferischen und medizinischen Maßnahmen Sie wünschen oder ggf. ablehnen

  • Unterlagen des Krankenhauses, wenn Sie bereits ein Vorgespräch hatten.

  • Nachweis über die Krankenversicherung Ihres Babys

  • Einlagerung von Nabelschnurblut: Entnahmeset und Erklärung gegenüber dem Krankenhaus





Nützliches rund um die Geburt

Eine Geburt kann sich in die Länge ziehen, beziehungsweise brauchen Frauen manche Dinge, um sich die notwendige Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Ins Gepäck gehören daher:

  • Snacks wie Nüsse, Traubenzucker, Bananen und Getränke wie Wasser und Fruchtsäfte – denn nicht immer ist das Angebot des Kiosk überzeugend oder er ist überhaupt geöffnet.

  • Haargummi oder Stirnband

  • Kleine Helfer wie Lippenbalsam, Massageöl, Badezusatz, Wasserspray

  • Bequeme Schuhe für den werdenden Vater, Lektüre, um Wartezeit zu überbrücken und ein Shirt zum Wechseln, da es im Kreißsaal warm werden kann

  • Fotoapparat oder einsatzfähiges Smartphone für die ersten Babyaufnahmen





Für das Baby

Die Babykleidung wird im Krankenhaus gestellt, daher braucht der neue Erdenbürger lediglich Sachen für die Heimfahrt. Die Babyschale müssen Sie nicht zur Geburt mitbringen, das reicht zur Entlassung aus der Klinik. Den meisten Babys passt Größe 50/56. Falls ein Fotograf im Krankenhaus Bilder macht, müssen Sie natürlich die entsprechende Babykleidung für die Fotos zusätzlich einpacken.

  • 1 Body, am praktischsten ist ein Wickelbody

  • 1 Strampler

  • 1 Erstlingsmütze

  • 1 Jacke

  • Winterbabys benötigen zusätzlich einen Fleece- oder Schneeanzug sowie Handschuhe

  • eine kuschelige Decke für die Heimfahrt

  • ein Spucktuch