Homöopathie bei Kinderwunsch

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Homöopathie bei Kinderwunsch 2018-06-05T11:07:34+00:00

Homöopathie bei Kinderwunsch – das sollten Sie wissen

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann viele verschiedene Ursachen haben. Nur in seltenen Fällen gibt es medizinische Gründe, die es unmöglich machen, ein Kind auf natürlichem Wege zu zeugen. Hierzu zählen beispielsweise auch Fehlbildungen bei der Frau oder beim Mann. Werden dadurch keine Ei- oder Samenzellen produziert, ist die Zeugung eines Kindes nicht möglich. Mitunter ist die Produktion der Ei- und Samenzellen jedoch nur gestört und Ärzte können mit der Gabe von Medikamenten oder einer Operation die normale Funktion wiederherstellen.

Homöopathie bei Kinderwunsch - Globuli mit Lavendel
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In vielen Fällen spielt jedoch das psychische Gleichgewicht eine große Rolle. Mithilfe verschiedener Methoden aus der Homöopathie kann Paaren geholfen werden, eine erfolgreiche Befruchtung zu ermöglichen, sofern der unerfüllte Kinderwunsch nicht auf medizinische Ursachen zurückzuführen ist. Auch wenn Sie sich bereits in ärztlicher Betreuung befinden, können homöopathische Maßnahmen unterstützend angewendet werden.

Wenn sich das Baby nicht ankündigen möchte

Verschiedene Quellen besagen, dass etwa 15 % der Paare in Europa unter einer ungewollten Kinderlosigkeit leiden. Ärzte sprechen davon, wenn ein Paar ein Jahr regelmäßig Verkehr hat, ohne zu verhüten und mit der Absicht, ein Kind zu zeugen. Theoretisch kann eine Frau einmal im Monat schwanger werden. Der Zeitpunkt liegt in der Mitte zwischen zwei Regelblutungen. Die Phase der Fruchtbarkeit erstreckt sich über einen Zeitraum von fünf bis sieben Tagen, denn keine Frau weiß genau, wann sie ihren Eisprung hat. Theoretisch müsste eine Schwangerschaft eintreten, wenn ein Paar, dass sich Kinder wünscht, während dieser fruchtbaren Tage regelmäßig Verkehr hat. Die Samenzellen überleben im Körper der Frau etwa 72 Stunden. Sie schwimmen in den Eileiter und warten dort auf den Eisprung. Ist kein Ei vorhanden, sterben sie ab.

In der Theorie klingt dies oft sehr einfach, doch in der Praxis müssen sich viele komplexe Vorgänge abspielen, bis es bei der Frau zu einem Eisprung kommt. Dieser wird durch Hormone, und damit durch das Gehirn gesteuert. Auch die Eierstöcke müssen richtig arbeiten. So gibt es beispielsweise Frauen, bei denen durch eine Hormonstörung zwar Eizellen heranreifen, es aber zu keinem Eisprung kommt. Durch Erkrankungen können die Eileiter verklebt sein. Auch Stress, Ängste oder eine falsche Ernährung und Nährstoffmangel können dazu führen, dass der Eisprung ausbleibt.

Im Ejakulat eines gesunden Mannes finden sich mehrere Millionen Spermien, obwohl nur eines gebraucht wird. Dies soll die Erhaltung der Art sicherstellen. Ist die Reifung der Spermien gestört, geht diese Anzahl zurück. Einige tausend reichen für eine Befruchtung mitunter nicht aus, denn der Weg durch Scheide und Gebärmutter ist lang und beschwerlich. Sind Spermien nicht kräftig genug, wird eventuell keines den Weg schaffen und es kann nicht zur Befruchtung kommen.

Wenn Sie sich bei einer ausbleibenden Schwangerschaft trotz Kinderwunsch an einen Arzt wenden, können diese Ursachen diagnostiziert werden. Wirklich unerfüllt bleibt der Kinderwunsch nur, wenn es keine Eizelle oder keine Spermien gibt und die Reifung auch nicht angeregt werden kann. In allen anderen Fällen ist Hilfe möglich.

Psychische Einflussfaktoren spielen eine große Rolle

Neben allen möglichen medizinischen Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch, sollte auch der Einfluss der Psyche nicht unterschätzt werden. Wenn es bei dem Versuch ein Baby zu zeugen, Monat um Monat nicht klappt, setzt man sich selbst meist unbewusst unter Druck. Verstärkt werden kann er zusätzlich durch häufiges Nachfragen oder Bekanntgeben anderer Schwangerschaften im Freunden- und Familienkreis. Das komplexe hormonelle System, mit dem die Vorgänge gesteuert werden, reagiert auf Stimmungsschwankungen sehr empfindlich. Nicht selten sind Paare Eltern geworden, nachdem sie viel für ihren Kinderwunsch getan und sich letztlich davon verabschiedet haben. Der Druck war weg, das Leben wurde neu sortiert, und plötzlich hat sich doch ein Baby angekündigt.

Auch die sogenannte biologische Uhr setzt Paare unter Druck. Biologisch betrachtet liegt die beste Zeit für ein Baby bei der Frau zwischen 20 und 30 Jahren. Die sozialen Strukturen sorgen aber dafür, dass Paare immer älter werden, bevor das erste Kind geboren wird. Durch die gute medizinische Betreuung können Frauen auch jenseits der 40 noch gesunde Kinder bekommen. Die biologische Uhr sollte deshalb kein Problem mehr sein.

Wie die Homöopathie helfen kann

Mithilfe der Homöopathie können Sie die Versorgung Ihres Körpers mit allen Nährstoffen verbessern, so dass alle Vorgänge ohne Probleme ablaufen können. Durch Stress, falsche Ernährung und zu hohen Erwartungsdruck kann der Stoffwechsel durcheinandergeraten. Hier setzt die Homöopathie an. Mit natürlichen Präparaten, die den Körper nicht belasten, sondern unterstützen, können Sie Ihren Stoffwechsel wieder in das erforderliche Gleichgewicht bringen. Zusätzlich unterstützen ergänzende Präparate dabei, das Immunsystem zu stärken und beim Stressabbau zu helfen. Mit den Präparaten bereiten Sie Ihren Körper optimal auf die Anforderungen vor, die Schwangerschaft und Geburt an ihn stellen. Nicht selten ist ein Nährstoffmangel dafür verantwortlich, dass die komplexen hormonellen Prozesse einfach nicht in Gang kommen wollen. Durch die Einnahme zusätzlicher Nährstoffe, können Sie dem entgegenwirken und Ihren Körper optimal vorbereiten, sodass Sie gar nicht erst von einem unerfüllten Kinderwunsch betroffen sind.

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