Nahrungsergänzungsmittel bei Kinderwunsch

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Nahrungsergänzungsmittel bei Kinderwunsch 2018-06-06T10:12:02+00:00

Nahrungsergänzungsmittel bei Kinderwunsch – Gute Voraussetzungen für eine Empfängnis

Sobald es um Familienplanung geht, stellen sich Paare auch Fragen zur eigenen Gesundheit: Ist der Körper der Frau bestmöglich vorbereitet, ein Kind zu empfangen? Wird der Organismus des Mannes entsprechend gute Spermien produzieren? Was benötigt der Embryo auf dem Weg ins Leben? Und was, um dann im Mutterleib entsprechend zu gedeihen?

Nahrungsergänzungsmittel bei Kinderwunsch
Bildnachweis: © Michael Tieck / Fotolia

Nährstoffe aus der Natur – Wie unsere Ernährung die Fruchtbarkeit beeinflusst

Eine gesunde Ernährung ist nicht nur eine Grundvoraussetzung für unsere körperliche und geistige Gesundheit- auch für die menschliche Fortpflanzung ist die richtige Versorgung mit Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten sowie Vitaminen und Mineralstoffen essentiell. Allerdings kann es schwierig sein, genug dieser Nährstoffe in ausreichenden Mengen über die Nahrung aufzunehmen. Dann kann können die Nährstoffe einfach in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden. Denn nur durch das Zusammenspiel aller lebenswichtigen Nährstoffe kann der Energiebedarf des Körpers gedeckt und der Hormonhaushalt in Schwung gehalten werden. Ist eine ausgewogene und ausreichende Ernährung nicht gewährleistet, gerät das von der Natur so sorgfältig ausgeklügelte System ins Wanken: Die normale Fruchtbarkeit kann in Gefahr sein. Bei zunehmend mehr Paaren lässt der Nachwuchs vergleichsweise lange auf sich warten. Daher forschen Frauenärzte, Reproduktionsmediziner, Ernährungswissenschaftler und Pharmazeuten seit Jahren an einer verbesserten Nährstoff-Versorgung von Frauen und Männern im gebärfähigen Alter. Wird der Nährstoffbedarf durch die Ernährung nicht mehr ausreichend abgedeckt, können fehlende Mineralien und Vitamine durch spezielle Kombipräparate ersetzt werden.

Was Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in Sachen Fortpflanzung bewirken

Dass einige Vitamine aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung die körpereigenen Stoffwechselprozesse positiv beeinflussen und darüber hinaus das Immunsystem unterstützen, ist allgemein bekannt. Aber Vitamine können noch viel mehr: Über den Darm gelangen das wasserlösliche Vitamin C und die so genannten B-Vitamine in die Blutbahn, wo sie den Körper bei der Verwertung von Zucker, Ballaststoffen, Fetten und Eiweißen unterstützen. Während z. B. Vitamin B12 an der Bildung der Erbsubstanz (DNA, RNA) beteiligt ist und dadurch ebenfalls eine Funktion bei der Zellteilung einnimmt, und somit indirekt zum Zellwachstum beiträgt, unterstützt Vitamin B9 (Folat) unter anderem eine normale Blutbildung. Aus diesem Grund spielen die B-Vitamine auch eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und Entwicklung eines Embryos.

Folsäure- Baustein für eine gesunde Entwicklung

Das natürliche Vitamin B9 gehört zu einer Gruppe die auch Folate genannt werden. Folate können in verschiedenen Formen vorkommen wie z.B. als synthetisches Folat, besser bekannt als Folsäure.

Inzwischen wissen die Ärzte, dass ein Mangel an Folat Fehlbildungen bei Neugeborenen mitbegünstigt. So ist belegt, dass sich das zentrale Nervensystem des Embryos ohne eine ausreichende Konzentration an Folaten im Blut der Mutter häufig nicht richtig ausbilden kann. Das so genannte Neuralrohr, aus dem sich im Verlauf der Schwangerschaft Rückenmark und Gehirn entwickeln, schließt sich dann nicht vollständig, was zu Defekten wie der Spina bifida, auch bekannt als „offener Rücken“, führen kann.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät Frauen mit bestehendem Kinderwunsch neben einer gesunden, folatreichen Ernährung zur täglichen Einnahme von zusätzlichen 400 µg synthetischer Folsäure, um beispielsweise Neuralrohrdefekten vorzubeugen. Die Einnahme sollte dabei mindestens 4 Wochen vor Beginn der eigentlichen Schwangerschaft begonnen und mindestens während des gesamten 1. Schwangerschafts-Drittels beibehalten werden. Auf diese Weise erhält der sich einistende Embryo bereits vom ersten Moment an die bestmögliche Versorgung mit dem wertvollen B-Vitamin.

Der Name Folat wurde vom lateinischen Wort „folium“ für Blatt abgeleitet, weil das B-Vitamin zunächst in Blattgemüse (wie z.B. Spinat) entdeckt wurde. Inzwischen weiß man, dass auch Hülsenfrüchte, vor allem Linsen sowie Weizenkeime und Hefe besonders viel Folat enthalten. Allerdings reicht dies nur selten aus, um den für Frauen empfohlenen Tagesbedarf von 300 µg zu decken. Noch schwieriger wird es, wenn in der Schwangerschaft dann etwa doppelt so viel Vitamin B9 für Mutter und Embryo benötigt werden. Aus diesem Grund ist Folsäure auch in sämtlichen Kombipräparaten für schwangere und stillende Frauen sowie Frauen mit Kinderwunsch enthalten.

Mineralstoffe – kleine Mengen große Wirkung

Bei den in der Nahrung enthaltenen Mineralstoffen wird zwischen Mengen- und Spurenelementen unterschieden. Zu den Mineralien, die der Körper in relativ großen Mengen benötigt, gehören Calcium, Natrium, Kalium und Magnesium. Abhängig von der Körpergröße, verbraucht ein Mensch täglich zwischen 500 und 1000 Milligramm dieser so genannten Mengenelemente. Als Spurenelemente bezeichnet man dagegen Mineralien wie Eisen, Jod, Zink oder Selen, die nur in geringen Dosen (im Milligramm-Bereich) benötigt werden. Dennoch spielen Spurenelemente insbesondere bei der Fortpflanzung eine wichtige Rolle.

Selen und Zink unterstützen Potenz und Fruchtbarkeit

Selen und Zink könnte man auch als besonders „potente“ Antioxidantien bezeichnen, denn sie unterstützen die Fruchtbarkeit von Mann und Frau. Im männlichen Organismus unterstützt Selen unter anderem die Spermienbildung. Der Energieverbrauch der Spermien im Hoden wird durch Zink geregelt. Kommt dieses „Kühlsystem“ durcheinander – sinken Spermiendichte und Beweglichkeit im Ejakulat. Auch die Produktion des Sexualhormons Testosteron kann von Zink unterstützt werden. Auch für Frauen ist Selen bei der Fortpflanzung relevant: Es trägt dazu bei, Zellen – und somit auch Eizellen – vor oxidativem Stress zu schützen, indem es freie Radikale abfängt, die negativen Einfluss auf die Eizellen haben können.

Unverzichtbares Jod

Auch Jod gehört zu den kleinen, aber unverzichtbaren Bestandteilen des menschlichen Körpers. Jod wird von der Schilddrüse benötigt, deren Hormone beim Embryo wiederum an der Entwicklung des Gehirns beteiligt sind. Früher zählte Jodmangel daher zu den häufigsten Ursachen für Hirndefekte bei Kindern und führte nicht selten zu Wachstumsstörungen oder dem so genannten Neugeborenen-Kropf.

Bei Frauen kann ein Jodmangel aber auch eine Ursache für Unfruchtbarkeit sein, weshalb Frauen, die schon länger versuchen, schwanger zu werden, in jedem Fall zu einer Überprüfung der Schilddrüsen-Hormone geraten wird.

Last but not least: Eisen

Als letztes zentrales Spurenelement sei noch das für die Blutbildung verantwortliche Eisen genannt. Für den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen ist eine ausreichende Menge an Blut bzw. roten Blutkörperchen unabdingbar. Daher kann sich nur in einer gut durchbluteten Gebärmutterschleimhaut eine befruchtete Eizelle einnisten und weiterentwickeln. Im Verlauf der Schwangerschaft benötigt die werdende Mutter daher die doppelte Menge an Eisen. Eisenmangel führt außerdem zu geringer Belastbarkeit, Müdigkeit und Blässe – und kann eine Empfängnis auch aus diesen Gründen erschweren.

Der Speisezettel der Natur

Die Natur hält im Prinzip alle Zutaten bereit, die der menschliche Organismus zum Funktionieren braucht: Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Nüsse liefern neben Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten auch sämtliche Vitamine und Mineralstoffe – nur essen die meisten Menschen heutzutage zu wenig davon. Ein ausgewogener Ernährungsstil erfordert ein Mehr an Planung und die Disziplin, auf Fast Food weitestgehend zu verzichten. Zwar gibt ein Großteil der Deutschen in der jüngsten Ernährungsstudie der TK (2017) an, sich „bewusst zu ernähren“, allerdings können anhand dieser Aussagen keine Angaben darübergemacht werden, wie abwechslungsreich und gesund der tägliche Speiseplan eines Einzelnen tatsächlich ist.

Für einen guten Start: Wie Nahrungsergänzungsmittel beim Schwanger werden helfen können

Wie eine 2005 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beauftragte Studie zeigt, nehmen rund 86 % der Frauen im gebärfähigen Alter zu wenig Folat zu sich. Da zudem ca. 50% der Schwangerschaften ungeplant stattfinden und der Bedarf an Folat während der Schwangerschaft noch einmal deutlich ansteigt, ist es besonders wichtig, den Folat-Spiegel bereits vorsorglich zu erhöhen, da ein niedriger Folatspiegel bei Schwangeren ein Risikofaktor für Neuralrohrdefekte beim heranwachsenden Fötus ist. Erhöht man die Dosis auf 800 µg Folsäure pro Tag, kann der gewünschte Folat-Wert bereits innerhalb von 4 Wochen erreicht werden. Werden täglich nur 400 µg Folsäure zugeführt, dauert der Anstieg des Folat-Spiegels dementsprechend länger (ca. 6-8 Wochen). Allerdings gibt es Frauen, deren Körper nur eingeschränkt in der Lage ist, Folsäure in die bioaktive Form umzuwandeln, die dann im Körper den wichtigen Aufgaben nachgehen kann. Daher bietet sich hier häufig die Einnahme eines Präparats an, das neben synthetischem Folat auch Metafolin, also Folat in seiner bioaktiven Form, enthält.

Auch Jod gehört in Deutschland zu den Mangelnährstoffen, da es geologisch in Wasser und Boden nicht ausreichend enthalten ist. Deshalb rät das Bundesinstitut für Risikobewertung Frauen mit Kinderwunsch oder während der Schwangerschaft und Stillzeit zur zusätzlichen Einnahme von Jod.

Neben Jod und Folat zählen auch Eisen, Selen und Zink zu den Nährstoffen, die für eine erfolgreiche Schwangerschaft unerlässlich sind. Eisenmangel ist eine der häufigsten Mangelerkrankungen, die Blutarmut zur Folge haben kann. Gerade Frauen leiden besonders häufig an einer Unterversorgung mit dem wertvollen Spurenelement. Da sich der Eisenbedarf im Rahmen einer Schwangerschaft deutlich erhöht, empfiehlt es sich, auch hier auf Nahrungsergänzungsmittel oder spezielle Kombipräparate zurückzugreifen, um eine optimale Grundversorgung des Organismus zu gewährleisten.

Fazit: Nahrungsergänzungsmittel bei Kinderwunsch – Pendant zu einer gesunden Ernährung

Um Paaren mit bestehendem Kinderwunsch die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen - und damit auch das „Kinderkriegen“- zu erleichtern, enthalten moderne und umfangreiche Kombipräparate wie Elevit®1 all jene Mineralien und Vitamine, die über die Ernährung nur schwer in ausreichendem Maße aufgenommen werden können. Hierzu gehören unter anderem:

  • Folat (als synthetische Folsäure bzw. bioaktives Metafolin)
  • Spurenelemente (Eisen, Selen, Zink und Jod)
  • Vitamin D, E, C, B6 und B12
  • Calcium
Sie stellen somit eine optimale Ergänzung zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährungsweise dar.

Mit freundlicher Unterstützung von Bayer

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